Dienstag, 8. November 2011

Walter Mooslechner ausgezeichnet

Walter Mooslechner, Förster und Autor aus Großarl wurde am 19. 10. 2011 mit der Verdienstmedaille in Gold der Salzburger Volkskultur ausgezeichnet. Die im Verlag Anton Pustet erschienenen Bücher von Walter Mooslechner (Winterholz, Almsommer, sowie das vor kurzem erschienene G’sund und Guat) gehören zu den erfolgreichsten Publikationen des Verlages.
Ehrungsfestakt des Landes Salzburg für Verdienste um die Salzburger Volkskultur. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und Landesrätin Tina Widmann überreichen die Verdienstmedaille in Gold der Salzburger Volkskultur an Walter Mooslechner (3.v.l.) aus Großarl, im Bild mit Landtagspräsident Simon Illmer und Laudator Adolf Freudl

Quelle: Landespressebüro, Land Salzburg, 
Foto: Franz Neumayr

Montag, 7. November 2011

Weihnachtliche Neuerscheinungen

  


Lebt das Christkind hinterm Mond? Weitere Weihnachtsgeschichten für große Kinder  


Weißt du, wo das Christkind wohnt? Hinterm Mond? Und doch kommt es so weltoffen und geistreich daher, ist so fest verortet im Hier und Jetzt. Es ist da, immer dann, wenn es uns gelingt, anderen eine Freude zu machen, jemandem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder einfach nur für einen Augenblick innezuhalten und zuzuhören. 

Das Leben ist voller berührender, lustiger, tiefgründiger, verworrener, liebenswerter, stimmiger, unglaublicher, fantastischer… Christkindmomente. Es gilt nur sie aufzuspüren. Viele davon wohnen in uns, sind eingeschrieben in unser gemeinsames Gedächtnis. Wie die langen, nicht enden wollenden Stunden erwartungsvoller Vorfreude, die sich dann im Nachhinein vielleicht als die schönsten erweisen. Wie die Freude am Schenken, die oft um so vieles größer ist, als die darüber, beschenkt zu werden. Wie die eingespielten Traditionen und Bräuche, die wir zeitlebens mit Inbrunst verwünschen, obwohl wir doch genau wissen, nicht ohne sie sein zu wollen.

Journalistinnen und Medienfrauen aus ganz Österreich geben rund um die schönste Zeit des Jahres genüsslich ihre höchst persönlichen Begegnungen mit dem Christkind preis und da ist es dann eigentlich ganz egal, in welch himmlischen Sphären es in den kurzen Atempausen dazwischen abhängt.


Lebt das Christkind hinterm Mond?
Weitere Weihnachtsgeschichten für große Kinder
Herausgeber: Barbara Brunner, Caroline Kleibel
180 Seiten
21 x 21 cm
Hardcover, wattiert
EUR 19,95
ISBN 978-3-7025-0657-5



Stubenadvent – G’schichtn von früher

Herbert Gschwendtners Adventgedichte und -geschichten lassen in der stillsten Zeit im Jahr eigene Kindheitserinnerungen wach werden, zaubern vielen einen Glanz in die Augen und legen ein kleines Schmunzeln in die Mundwinkel. Kurzweilig und gelegentlich auch kritisch schildert Herbert Gschwendtner die Zeit um Weihnachten, wie sie früher erlebt wurde. 

Nikolausbitt

Heiliger St. Nikolaus, i bitt di recht sche,
lass den Kramperl vor da Tür draußn steh.
I fürcht sei Ruatn, i fürcht sei Gschau,
dass i mi gar nit hinterm Tisch viratrau.

St. Nikolaus, du bist so groß und sche,
aba woaßt, was i oafach nit vasteh,
wia si so a großer, heiliger Mo,
mit so schiache Gesteutn abgebn ko.

St. Nikolaus, deswegn hätt i an di a große Bitt,
bring des nächste Meu den Krampal neama mit,
dann braucht ma vor dem Tag nit gar so banga,
und du müaßatst neama hintern Tisch umaglanga.


Stubenadvent
G’schichtn von früher
Herbert Gschwendtner
Mit Zeichnungen von Eva Auer
120 Seiten
21 x 21 cm
Hardcover
EUR 19,95
ISBN 978-3-7025-0651-3

Freitag, 7. Oktober 2011

Einladung zur Buchpräsentation


Der Verlag Anton Pustet bittet zur Buchpräsentation: Mystisches Salzburg – Sagenhaft · Urwüchsig · Verborgen, am Montag, 10. Oktober 2011, 18:00 Uhr in der HYPO Galerie Romanischer Keller, Waagplatz 4, 5020 Salzburg. Im Anschluss an die Buchpräsentation lädt die Hypo Salzburg zu einem Glas Wein.
























Aufgrund des beschränkten Platzangebots ist Ihre Anmeldung erbeten an: Dr. Barbara Brunner, E-Mail: office@barbara-brunner.at

Stadt und Land Salzburg sind nicht nur idyllisch und von strahlender Schönheit, wie uns dies viele Reiseführer weismachen wollen. Berühmte Söhne der Stadt wie Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Trakl haben auch von ihren dunklen Seiten gesprochen. Und je mehr man sich in die Geschichte vertieft, umso unklarer wird das Bild.
Da gibt es unmenschliche Schufterei bei der Salzgewinnung, brutale Verfolgung angeblicher Zauberer und Vertreibung andersgläubiger Landesbewohner.

Es gibt mystische Vorstellungen und Bräuche, der Untersberg spielt eine große Rolle, aber auch die Perchten und die Wilde Jagd. Einsiedeleien waren im ganzen Land verbreitet, die Erzbischöfe hielten sich Hofzwerge, und die Romantiker gaben sich einem übertriebenen Naturgenuss hin. Dabei fehlt es andererseits nicht an bedeutenden Leistungen wie der Kupfergewinnung in der Bronzezeit, den Taten der Gründerheiligen Rupert und Virgil, den Lehren eines Paracelsus oder den kunstvollen Bauten der Barockfürsten. Es entsteht auf diese Weise ein überaus lebendiges Bild von dem, wie Salzburg wurde, und von dem, was es heute ist