Dienstag, 27. September 2011

Einladung zur Buchpräsentation

Der Verlag Anton Pustet und die Buchhandlung Walther König laden ein zur Buchpräsentation "ARCHITEKTUR BEIM WORT NEHMEN - Die Sprache der Baukunst im Habsburgerreich und in seinen Nachfolgestaaten, 1867–1933" am 27. September 2011 um 19.00 Uhr in der Buchhandlung Walther König im Museumsquartier Wien, Haupteingang Museumsplatz 1, 1070 Wien. Anmeldungen unter office@barbara-brunner.at oder museumsquartier@buchhandlung-walther-koenig.de






















ARCHITEKTUR BEIM WORT NEHMEN untersucht die vielseitige, aber unzureichend gewürdigte Architektur der Spätzeit der österreichisch-ungarischen Monarchie und ihrer Nachfolgestaaten.

Anthony Alofsin beleuchtet ein breites Spektrum von Gebäudetypen – Theater, Wohnhäuser, Krematorien, Industriebauten, Sanatorien und Sparkassen – und führt dabei einen neuen Ansatz zur Interpretation der Sprache der Architektur ein. Er fordert die Betrachter auf, Gebäude auf zweierlei Arten zu lesen: im Hinblick auf formale Elemente und unter Berücksichtigung des politischen, sozialen und kulturellen Kontexts. Mit Alofsins Augen erkennen die Leser, wie zahlreiche Nationen bestrebt waren, ihrer Autonomie mit den Mitteln von Kunst- und Baustilen Ausdruck zu verleihen. Auf diese Weise thematisiert ARCHITEKTUR BEIM WORT NEHMEN einen erstaunlichen Aspekt mitteleuropäischer Kulturgeschichte.

Der anschauliche Text und die vielen aussagekräftigen Fotografien machen das Buch zu weit mehr als einer Einführung ins Thema: Es ist ein Reiseführer für all jene, die sich auf die Spuren der frühen modernen Architektur Mitteleuropas begeben wollen.



Anthony Alofsin
Architektur beim Wort nehmen
Die Sprache der Baukunst im Habsburgerreich
und in seinen Nachfolgestaaten, 1867–1933

22 x 28 cm, 320 Seiten
durchgehend farbig bebildert
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7025-0630-8
EUR 49,95

Freitag, 23. September 2011

Einladung zur Buchpräsentation

Der Verlag Anton Pustet und die Rupertus-Buchhandlung laden ein zur Buchpräsentation DIE PASTERZE – DER GLETSCHER AM GROSSGLOCKNER am 26. September 2011 um 19.30 Uhr in der Rupertus-Buchhandlung, Dreifaltigkeitsgasse 12, 5020 Salzburg.





























Pasterze und Großglockner – zwei Namen, die als Inbegriff für Österreichs Hochgebirge stehen. Sie bilden ein Landschaftsensemble, das sich im Lauf der Zeit zu einem der bedeutendsten Touris-musziele Österreichs entwickelt hat. 

Die beiden Autoren und Glaziologen Gerhard Karl Lieb und Heinz Slupetzky gehen in dem Buch der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des mit rund 8 km Länge und 17 kmGesamtausdehnung größten Gletschers Österreichs nach. Dabei lassen sie auch zahlreiche Naturwissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete zu Wort kommen. 

Das reich bebilderte Buch erzählt die Geschichte dieses einzigartigen Berggebietes von der frühen Nutzung als Jagd- und Weidegebiet über die Entdeckungen der Naturforschung und Leistungen der Alpinisten bis hin zur technischen Erschließung durch die Glocknerstraße. 

Auch die Unterschutzstellung im Nationalpark Hohe Tauern am 15. September 1981 wird gewürdigt.Grundbesitzer der Pasterze und ihrer Umgebung ist der Oesterreichische Alpenverein, der die Basis für den Schutz der Region schuf. Der Grundgedanke dabei war, die großartige Pasterzen-Glocknerregion nahe Heiligenblut am Alpendach Europas für künftige Generationen zu erhalten. 

Gerhard Karl Lieb, Heinz Slupetzky
Die Pasterze: Der Gletscher am Großglockner
Herausgeber: Nationalpark Hohe Tauern, Oesterreichischer Alpenverein
21 x 24 cm, durchgehend farbig und s/w bebildert
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7025-0652-0
EUR 24,00

Montag, 12. September 2011

Bi nit va dao, bi va weit hea

Gedichte aus den Hohen Tauern von Theresia Oblasser
























Als Bergbäuerin am Großsonnberg in Taxenbach hat Theresia Oblasser im Alter von 43 Jahren zu schreiben begonnen. Es waren Gedichte, Geschichten und Artikel, die sie anfangs ausschließlich in der Schriftsprache niedergeschrieben hat. Niemand hat ihr den Weg zur Literatur geebnet oder vorausgebahnt. Nach acht Jahren Volksschule hat sie als landwirtschaftliche Gehilfin am elterlichen Hof gearbeitet und wurde dann Bäuerin und Mutter von drei Kindern. 

Das Schreiben hat Stück für Stück von ihr Besitz ergriffen und schließlich sein Recht durchgesetzt. Stricken und Nähen wurden nebensächlich; Theresia Oblasser kaufte sich ein Etymologisches Wörterbuch, saß lange Abende über dem Spiel mit und dem Forschen nach vertrauten, urigen und fremd anmutenden Wörtern. Sie entdeckte die Gedichte von Hans Haid und H. C. Artmann und bekam Kontakt zum Pinzgauer Mundartkreis. Durch diese Impulse fand sie zu ihrer eigentlichen Stärke, der bezwingenden Melodie und Bildkraft ihrer Dialektgedichte.


21 x 21 cm, 180 Seiten
durchgehend farbig bebildert
Hardcover
ISBN 978-3-7025-0654-4
EUR 22,00